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AltersTraumaZentrum Köln zertifiziert

AltersTraumaZentrum Köln an vier Standortengemeinsam erfolgreich zertifiziert

Gute Prognosen für Patienten ab 70 Jahren: „Das AltersTraumaZentrum Köln, Verbund Nord-West“, kurz ATZK, wurde erfolgreich von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert.Vier kooperierendeStandorte in Kölnerhielten die Auszeichnung dabei gemeinsam:Das St. Franziskus-Hospital in Ehrenfeld, DasHeilig Geist-Krankenhaus in Longerich, das St. Vinzenz-Hospital in Nippes und das St. Marien-Hospital im Kunibertsviertelin der Innenstadt.

Die vier Krankenhäuser, die zum Krankenhausverbund der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria gehören, bieten eine besonders hohe Versorgungsqualität auch fürPatientenab 70 Jahren, die mit Knochenbrüchen eingeliefert werden. Das Konzept des ATZK sieht vor, dass diese Patientengruppedirekt bei der Aufnahme ein sogenanntes Screening durchläuft, bei dem altersbedingte Risikofaktoren geprüft werden. Dazu gehört zum Beispiel die Gefahr eines postoperativen Delirs, eines Verwirrungszustandes, der vermehrt bei älteren Patienten nach einer Operation auftreten kann. Aber auch andere Faktoren, wie bestehende Herz-Kreislauf-oder Gefäßerkrankungen, Diabetes oder eine bereits vorhandene Altersverwirrungoder Demenz, können den Behandlungsverlauf negativ beeinflussen.

Um diese Risikofaktoren frühestmöglich zu erkennen und altersbedingten Komplikationen vorzubeugen, arbeiten im ATZK die Unfallchirurgen direkt ab dem Zeitpunkt der Einlieferungeng mit den Fachärzten für Altersmedizin, den Geriatern, zusammen – So profitieren die Patienten unmittelbarvon den Kompetenzen beider Fachrichtungen.

Ebenso gehören Physio-und Ergotherapeuten zum Team des ATZK. Die Mobilisation nach einem Unfall ist bei älteren Patienten ganz besonders wichtig. Ziel ist die größtmögliche Selbstständigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen, um nach dem Krankenhausaufenthalt und einer anschließendenRehabilitationsmaßnahme eine Rückkehr in die vertraute Umgebung zu ermöglichen.

Diesen Übergang vom Krankenhausaufenthaltin Anschlussmaßnahmen und zurück ins private Umfeld unterstützen zusätzlich die Sozialdienste und die familiale Pflege in den Krankenhäusern, die ebenfalls direktin den Behandlungsverlauf eingebunden werden.

„Bei derArbeit im AltersTraumaZentrum profitieren wir noch stärker von der interdisziplinären Kompetenz in unseren Einrichtungenals gewöhnlich“, beschreibtProf. Dr. Dietmar Pennig, Ärztlicher Direktoram St. Vinzenz-Hospital und Sprecher des Zentrums. „Das betrifft die Zusammenarbeit an einem Standort genauso, wie den standortübergreifenden Austausch, z.B.in Form von Expertenkonsilen“, so der erfahrene Unfallchirurg.

Und sein Sprecherkollege, Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz, Chefarzt der Geriatrie am St.Marien-Hospital ergänzt: „Der Anteil älterer Patienten nimmt gesamtgesellschaftlich betrachtet stetig zu. Daher ist die Einbindung der Altersmedizinin die Behandlungsabläufe auch so wichtig.“ Besonders im Bereich von alterstypischen Sturzverletzungen sieht Schulz einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit: „Früher bedeutete ein Oberschenkelhalsbruch für einen älteren Patienten häufig das Ende seiner Selbstständigkeit,oder warsogar ein Auslöser für eine kontinuierliche Verschlechterung des Allgemeinzustandsder Patienten,das muss nicht mehr so sein“, soder Altersmediziner.

Das AltersTraumaZentrum Köln der Krankenhäuser der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria ist bundesweit eines der wenigen Zentren, das gleichzeitig mehrere Standorte zur Zertifizierung gebracht hat. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2014 wurden in Deutschland und in der Schweizerst100Zentrenals AltersTraumaZentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie DGU®zertifiziert

Kontakt

Katrin Meyer

Leitung Stabsstelle Unternehmenskommunikation

Tel0221 7712-244
Mailkatrin.meyer(at)cellitinnen.de

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