St. Vinzenz-Hospital

Hämatologie und Onkologie

Ganzheitlich und persönlich

Die Klinik für Innere Medizin - Innere Medizin IV - Hämatologie und Onkologie ist die jüngste Disziplin im St. Vinzenz-Hospital und ergänzt das bisherige Leistungsspektrum. Schwerpunkt der Klinik ist die sog. integrierte onkologische Betreuung von Krebspatienten.

Integrierte Onkologie - was ist das?

Die Behandlung von Krebspatienten erfordert grundsätzlich ein ganzheitliches Konzept. Das betrifft einerseits die rein medizinische Versorgung, da moderne Krebstherapien in der Regel multimodale Ansätze verfolgen, die Chirurgie, Strahlen- und Chemo- oder Immuntherapie umfassen. Jede dieser Therapiemodalitäten muss für sich auf einem qualitativ höchsten Niveau stattfinden und eng miteinander abgestimmt werden. Das ist ein wesentlicher Aspekt der integrierten Onkologie. Darüber hinaus muss Krebs aber auch immer als eine Erkrankung des Körpers und der Seele verstanden werden. Häufig sind die Verläufe chronisch und die Patienten brauchen nicht nur kurativ-medizinische, sondern auch palliativ-medizinische, psychosoziale und seelsorgerische Unterstützung. Onkologisch ausgebildete Fachkräfte aus diesen Bereichen helfen dem Patienten, mit der Diagnose Krebs zu leben. Schließlich bedeutet integrative Onkologie auch, bei der langfristigen Betreuung von Krebspatienten den Wechsel zwischen ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen so zu gestalten, dass hierbei die Informationen über den Patienten für alle Beteiligten direkt verfügbar sind und sich der Patient jederzeit gut aufgehoben fühlt.

Die internistische Onkologie am St. Vinzenz-Hospital

Krebspatienten brauchen oftmals eine systemische Therapie, die in der Regel komplex und potentiell nebenwirkungsreich ist. Aus diesen Gründen ist Qualitätssicherung ein zentraler Punkt bei der systemischen Krebstherapie. In der Klinik für Innere Medizin - Innere Medizin IV - Hämatologie und Onkologie werden Patienten mit modernen Chemo- und Immuntherapien behandelt, bei denen dies nicht ambulant gemacht werden kann. Gründe für stationäre Therapien sind Begleiterkrankungen der Patienten, eine Schwächung des Allgemeinzustands oder andere Probleme durch die Krebserkrankung selber oder auch die Durchführung der Therapie selbst. Neben der ärztlichen onkologischen Expertise ist auf der neuen Station auch durch onkologische Frachkrankenpflegerinnen und qualifizierte psychoonkologische Betreuung ein hohes Versorgungsniveau gewährleitet. Komplikationen nach ambulant durchgeführten Therapien können bei uns fachkundig behandelt und in die tumorspezifische ambulante Therapie zurückgeführt werden. Für spezielle diagnostische Fragestellungen wird eng mit den führenden Instituten Deutschlands kooperiert.

Es besteht zudem eine enge Kooperation mit dem einzigen linksrheinischen kooperierenden "Darmzentrum Köln Nord-West", das nach den strengen Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert ist. Darüber hinaus behandeln zahlreiche andere Fachdisziplinen im Krankenhausverbund der Cellitinnen zur hl. Maria Krebspatienten, die in interdisziplinären Tumorboards besprochen werden.
Besonders wichtig bei der Behandlung ist eine personalisierte Therapie. Das bedeutet, den Menschen mit seinen persönlichen Bedürfnissen zu kennen und ernst zu nehmen. Der integrierte Ansatz zur Diagnostik und Therapie unserer Patienten und die persönliche Kenntnis ihrer Bedürfnisse sind die Maßstäbe für ein gute onkologische Versorgung nach dem Motto "Der Mensch in guten Händen".

Verantwortlicher Arzt

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. Andreas Draube


Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie

onkologie.kh-vinzenz
@cellitinnen.de


Tel 0221 7712-309 (Sekr.)

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