St. Vinzenz-Hospital

Minimal-invasive Chirurgie

Minimal-invasiv - kleiner Eingriff, große Wirkung

Minimal-invasive Chirurgie bedeutet möglichst kleine Zugangswege zu dem zu operierenden Organ zu schaffen. Das heißt, große Schnitte werden vermieden, um rein äußerlich sichtbar möglichst wenige und kleine Narben zu hinterlassen. Häufig wird hier auch von Schlüssellochtechnik gesprochen. Hierzu wurden spezielle Operationsverfahren mit dazu notwendigen Spezialinstrumenten entwickelt. Inzwischen sind diese Verfahren etabliert und werden routinemäßig durchgeführt.

Die häufigste Anwendung findet die minimal-invasive Chirurgie in der Bauchchirurgie. Hier sprechen wir dann von der Bauchspiegelung, der sog. Laparoskopie. Über maximal 5-10 mm große Schnitte wird der Bauchraum mit Gas gefüllt. Eine Kamera überträgt das Bild auf einen Monitor. Mit speziellen Instrumenten kann die Operation dann ebenso sicher wie in einem offenen Verfahren durchgeführt werden. Der Vorteil gegenüber offenen Verfahren liegt nicht nur in den kleinen, kaum sichtbaren Narben. Die Patienten haben deutlich weniger Schmerzen und können viel früher aus der stationären Behandlung entlassen werden. Auch sehen wir bei minimal-invasiven Eingriffen deutlich weniger operationsbedingte Verwachsungen der Organe untereinander, welche im späteren Leben manchmal zu Problemen wie z. B. chronische Schmerzen oder sogar zu einem Darmverschluss führen können.

Die Laparoskopie findet bei folgenden Eingriffen Anwendung:

  • Blinddarmentfernung
  • Gallenblasenentfernung
  • Magenoperationen
  • Zwerchfellbrüche
  • Darmoperationen (gutartige und bösartige Erkrankungen)
  • Leisten- und Bauchdeckenbrüche
  • Bauchspeicheldrüse

 

Auch Schilddrüsenoperationen können minimal-invasiv durchgeführt werden. Das Operationsverfahren nennt sich MIVAT und wird bei geeigneten Befunden regelmäßig eingesetzt. Es wird ein maximal 2 cm langer HaAutschnitt angelegt. Hierüber wird die erkrankte Schilddrüse unter Verwendung einer sehr kleinen Kamera, die der Bildvergrößerung und einer optimalen Ausleuchtung dient, entfernt.

Diese zum Teil sehr speziellen Operationsverfahren gehören in die Hände eiens geübten und erfahrenen Chirurgen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns!

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Seniorenhaus St. Maria