St. Vinzenz-Hospital

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Oberschenkelhalsbruch
Oberschenkelhalsbruch

Eine Schenkelhalsfraktur ist ein typischer Knochenbruch („Fraktur“) älterer Menschen. Sie ist insbesondere bei Patienten mit Osteoporose häufig. Schenkelhalsfrakturen entstehen bei einem Sturz, insbesondere dann, wenn der Betreffende auf die Hüfte fällt.

Wie der Name schon andeutet, bricht bei der Schenkelhalsfraktur das „Verbindungsstück“ zwischen Hüftkopf und Oberschenkelknochen. Wie andere Knochenbrüche ist die Schenkelhalsfraktur sehr schmerzhaft, und die Beweglichkeit im Bein ist deutlich eingeschränkt. Vorsicht geboten ist bei bettlägrigen Patienten, die sich beim Sturz aus dem Bett eine Schenkelhalsfraktur zuziehen können. Diese bleibt mitunter unbemerkt, weil sich die Patienten nicht genug bewegen, um Einschränkungen festzustellen.

Definitive Auskunft über die Diagnose gibt eine Röntgenaufnahme. Häufig wird der Bruch dann operiert, um die Betreffenden möglichst schnell wieder auf die Beine zu bekommen. Liegen keine Knochenverschiebungen vor, ist wie bei anderen Brüchen prinzipiell auch eine konservative Therapie möglich, bei der der Knochen von selbst wieder zusammenwächst.

Wichtig im Alter ist die Prophylaxe von Schenkelhalsfrakturen. Dies geschieht zum einen durch körperliches Training, das die stützende Muskulatur stärkt. Zum anderen ist bei manifester Osteoporose eine medikamentöse Therapie indiziert, die die Knochen aushärtet und auf diese Weise vor Frakturen schützt. Im Einzelfall kann in der Prophylaxe auch ein Falltraining hilfreich sein, bei dem die Patienten lernen, so zu fallen, dass der Schenkelhals möglichst nicht bricht.

Behandlung in der Region Wuppertal

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