St. Vinzenz-Hospital

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Darmkrebs / kolorektales Karzinom
Darmkrebs / kolorektales Karzinom

Beim Darmkrebs handelt es sich in aller Regel um das "kolorektales Karzinom", die zweithäufigste Krebserkrankung in der Bevölkerung. Jedes Jahr erkranken circa 60.000 Menschen in Deutschland neu am "kolorektalen Karzinom". Durch Früherkennungsuntersuchungen können viele Patienten frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden. Jahrelang wurde dazu der Stuhl auf okkultes Blut untersucht. Mittlerweile ist die Darmspiegelung ("Koloskopie") ein Standard für die Darmkrebsfrüherkennung. Bundesregierung und Krankenkassen haben darauf aufbauend das Koloskopie- Screeningprogramm für Versicherte ab dem 55. Lebensjahr eingeführt. Es basiert auf der Erkenntnis, dass "kolorektale Karzinome" in der Regel aus anfangs noch ungefährlichen Vorstufen entstehen, die in der Darmspiegelung erkennbar sind und abgetragen werden können.

Das "kolorektale Karzinom" gilt als Krebserkrankung, die mit der modernen Lebensweise und Ernährung in Zusammenhang gebracht wird. Es ist aber auch eine Alterserkrankung und wird entsprechend häufiger, je älter die Bevölkerung wird. Ein früh erkanntes "kolorektales Karzinom" ist durch eine Operation, gegebenenfalls mit nachfolgender Chemotherapie, in einem hohen Prozentsatz der Fälle heilbar. Für Patienten, deren Erkrankung fortgeschritten ist, wurden in den letzten Jahren eine ganze Reihe innovativer Medikamente zugelassen, die das Therapiespektrum deutlich erweitert haben.

Behandlung in der Region Wuppertal

Demenz
Demenz

Unter Demenz versteht man Einschränkungen der Gedächtnisfunktion, die so ausgeprägt sind, dass sie das Alltagsleben beeinträchtigen. Sie tritt fast ausschließlich bei älteren Menschen auf. Bei der Demenz leidet der Betroffene an einem Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit und hat besonders Schwierigkeiten, neue gedankliche Inhalte aufzunehmen oder wiederzugeben. Im Verlauf der Erkrankung verlieren die Betroffenen die Fähigkeit zu einem selbstständigen Leben. Und auch die Persönlichkeit verändert sich gravierend.

Vergesslichkeit alleine ist nicht ausreichend für die Diagnose einer Demenz. Es gibt allerdings eine Vorstufe der Demenz, die „milde kognitive Beeinträchtigung“ (MCI), die vor allem durch Vergesslichkeit gekennzeichnet ist. Menschen mit MCI haben ein erhöhtes Risiko, eine Demenz zu entwickeln. Der Übergang ist aber nicht zwangsläufig.

Demenzen werden eingeteilt in Alzheimer-Demenzen und Nicht-Alzheimer-Demenzen. In die zweite Gruppe fallen vor allem Demenzerkrankungen, die eine Folge von Durchblutungsstörungen des Gehirns sind, die so genannten „vaskulären“ Demenzen. Auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen können im Alter zu einer Demenz führen.

Eine Demenz ist derzeit nicht heilbar. Durch Medikamente lässt sich der Verlauf aber um ein bis zwei Jahre verzögern. Im Therapiekonzept für Demenzkranke finden neben Medikamenten auch kognitives Training, psychosoziale Betreuung und physikalische Therapien Platz.

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Diabetes Typ 1
Diabetes Typ 1

Der Diabetes mellitus vom Typ 1 ist die seltenere Form der Zuckerkrankheit. Sie betrifft etwa 10 Prozent der Diabetiker. Der Typ 1-Diabetes tritt in der Regel im Kindesalter oder im jungen Erwachsenenalter auf. Symptome sind unter anderem Gewichtsabnahme, Leistungsabfall, starker Harndrang und ausgeprägtes Durstgefühl.

Anders als beim Typ 2 Diabetes, wo der Körper noch Insulin produziert, liegt beim Typ 1 Diabetes ein absoluter Insulinmangel vor: Die Betazellen der Bauchspeicheldrüse produzieren nicht genug Insulin, um den Blutzucker unter Kontrolle zu halten. Die Ursachen dafür sind wahrscheinlich immunologische Reaktionen. Die therapeutische Konsequenz ist, dass Insulin mehrfach täglich als Medikament zugeführt werden muss.

Entscheidend beim Typ 1-Diabetes ist eine frühe und konsequente Kontrolle des Blutzuckers. Nur dann gelingt es, Spätschäden zu verhindern, die oft erst Jahrzehnte nach Krankheitsbeginn auftreten. Zu diesen Spätkomplikationen gehören „mikrovaskuläre“ Erkrankungen wie eine Störung der Nierenfunktion, ein Verlust an Sehkraft und eine ausgeprägte Neigung zu Wunden vor allem am Fuß. Ebenfalls auftreten können „makrovaskuläre“ Erkrankungen wie eine Verkalkung der Arterien mit ihren Folgen Herzinfarkt und Schlaganfall. Weil die Therapie des Typ 1 Diabetes aufgrund der regelmäßigen Insulinaufnahmen und Blutzuckermessungen gerade für junge Menschen sehr belastend sein kann, sind intensive Schulungen und eine psychosoziale Betreuung unerlässlich.

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Diabetes Typ 2
Diabetes Typ 2

Die deutliche Mehrheit der Diabetiker leidet am sogenannten Typ 2 Diabetes, der mitunter und nicht ganz korrekt auch „Altersdiabetes“ genannt wird. Während beim Typ 1 Diabetes die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse ausfällt, ist beim Typ 2-Diabetes Insulin vorhanden, entfaltet aber nicht seine vollen Wirkungen. Experten reden in diesem Zusammenhang von „Insulinresistenz“.

Für das Auftreten einer Insulinresistenz und damit eines Typ 2-Diabetes gibt es klare Risikofaktoren, darunter Bewegungsmangel, falsche Ernährung und Übergewicht. Liegen diese Faktoren bereits früh im Leben vor, dann kann ein Typ 2-Diabetes durchaus schon im Kindesalter oder bei jungen Erwachsenen auftreten. Entsprechend ist der erste Behandlungsansatz beim Typ 2-Diabetes anders als beim Typ 1-Diabetes nicht die Insulintherapie, sondern Veränderungen des Lebensstils, also mehr Bewegung, Gewichtsabnahme und eine ausgewogene Ernährung. Wird damit kein Erfolg erzielt, verordnet der Arzt Tabletten, die so genannten oralen Antidiabetika. Häufig werden diese im Verlauf der Erkrankung dann mit Insulingaben kombiniert, wobei es hierfür ganz unterschiedliche Schemata gibt, die an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können.

Wie beim Typ 1-Diabetes sind auch beim Typ 2-Diabetes die Langzeitkomplikationen ein großes Problem. Sie können nur durch eine frühe und konsequente Therapie verhindert werden. Spätkomplikationen sind beispielweise eine Störung der Nierenfunktion, ein Verlust an Sehkraft und eine ausgeprägte Neigung zu Wunden vor allem am Fuß. Auch das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen ist bei Diabetikern gegenüber der Normalbevölkerung deutlich erhöht.

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Divertikel
Divertikel

Als „Divertikel“ bezeichnet man in der Medizin eine birnen- oder sackförmige Ausstülpung der Wände von Hohlorganen. „Divertikel“ an sich sind keine Erkrankung. Sie müssen nur dann behandelt werden, wenn sie zu Schmerzen oder Komplikationen führen. Typisch ist die Divertikelkrankheit des Darms, die vor allem bei älteren Menschen vorkommt. Wenn zahlreiche „Divertikel“ auftreten, die wiederholt zu Schmerzen oder Blutungen führen, dann besteht die Indikation für eine Operation, bei der der betreffende Darmabschnitt entfernt wird.

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Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörung ist ein weit gefasster Begriff. Er bezeichnet eine Störung des Blutflusses in Arterien, Venen oder Kapillaren. Arterielle Durchblutungsstörungen treten zum Beispiel bei Verkalkungen der Blutgefäße („Arteriosklerose“) auf. Sie können das Herz und die Niere betreffen, aber auch die Beine („periphere arterielle Verschlusskrankheit“, „PAVK“) oder das Gehirn. Durchblutungsstörungen am Herzen können zu Herzinfarkten führen, Durchblutungsstörungen im Gehirn zu Schlaganfällen.

Für arteriosklerotisch bedingte Durchblutungsstörungen gibt es ein breites Behandlungsspektrum. Es reicht vom Verzicht auf Zigaretten über mehr körperliche Bewegung bis hin zu medikamentösen Maßnahmen wie einer Senkung der Blutfette oder einer blutverdünnende Behandlung. Im fortgeschrittenen Stadium können die Beschwerden bei einigen Durchblutungsstörungen mit Hilfe von Gefäßkathetern oder mit gefäßchirurgischen Eingriffen (“Bypasschirurgie“) gelindert werden. Vor allem am Bein und am Herzen funktioniert dies gut.

Außer Durchblutungsstörungen der Arterien gibt es auch Durchblutungsstörungen der Venen. Sie treten oft am Bein auf und sind in der Regel die Folge einer Thrombose. Die Behandlung richtet sich hier nach dem Stadium der Erkrankung. Die Optionen reichen von der medikamentösen Therapie über physikalische Therapien bis hin zum operativen Eingriff.

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